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	<title>
	Kommentare zu: David Bowie	</title>
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		<title>
		Von: Tine		</title>
		<link>https://fragmente.me/2021/11/david-bowie/#comment-123177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 10:15:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin in der Beratung von kleinen Gemeinden tätig, wir beraten und übernehmen Aufgaben, für die diese Gemeinden keine Kapazitäten haben. Oft ist das auch sehr chaotisch, wir bekommen zu spät die Infos und sind dann immer die letzten, die noch was fertig machen müssen, die relevanten Personen sind nicht bei Besprechungen, ich kann sie als Externe auch nicht hinzuziehen etc. Manchmal denke ich auch, wieso haben wir immer die chaotischen Gemeinden? 
Und dann wird mir wieder klar, deswegen brauchen sie uns. Wären sie strukturierter, müssten wir vielleicht gar nicht dabei sein... Es ist unsere Aufgabe, aus dem Kuddelmuddel heraus zu arbeiten. 
Manchmal hilft dieser andere Blickwinkel. Und an manchen Tagen ist es dennoch einfach nur nervig. 

Ich glaube, dass so eine Betrachtung wie Sie (Du? ich bin im Internet inzwischen unsicher...) sie hier anstellen, gut helfen kann. Sich von außen zu betrachten, ist der erste Weg zum Abstand bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin in der Beratung von kleinen Gemeinden tätig, wir beraten und übernehmen Aufgaben, für die diese Gemeinden keine Kapazitäten haben. Oft ist das auch sehr chaotisch, wir bekommen zu spät die Infos und sind dann immer die letzten, die noch was fertig machen müssen, die relevanten Personen sind nicht bei Besprechungen, ich kann sie als Externe auch nicht hinzuziehen etc. Manchmal denke ich auch, wieso haben wir immer die chaotischen Gemeinden?<br />
Und dann wird mir wieder klar, deswegen brauchen sie uns. Wären sie strukturierter, müssten wir vielleicht gar nicht dabei sein&#8230; Es ist unsere Aufgabe, aus dem Kuddelmuddel heraus zu arbeiten.<br />
Manchmal hilft dieser andere Blickwinkel. Und an manchen Tagen ist es dennoch einfach nur nervig. </p>
<p>Ich glaube, dass so eine Betrachtung wie Sie (Du? ich bin im Internet inzwischen unsicher&#8230;) sie hier anstellen, gut helfen kann. Sich von außen zu betrachten, ist der erste Weg zum Abstand bekommen.</p>
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		<title>
		Von: Kitty Koma		</title>
		<link>https://fragmente.me/2021/11/david-bowie/#comment-122971</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kitty Koma]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 20:49:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist sogar Teil der Aufgabe. Angegangen zu werden, wenn eigentlich jemand anders gemeint ist. Ich habe in meinem früheren Beruf immer gesagt, ich halte den Kopf hin, ich habe die Aufgabe, die Böse zu sein, Blitzableiter für enttäuschte Erwartungen und Schroffheit aus Stress.
Es ist kränkend und es kostet sehr viel Energie, das zu veratmen. Aber ich glaube wenn man erst mal begriffen hat, dass man nicht gemeint ist, wird es leichter.
Versetzt dich in die Lage eines Schauspielers oder einer Schauspielerin die die Bösewichte spielen. Die werden wirklich gehasst und  manchmal auf offener Straße von wildfremden Leuten angegangen. Oder Politiker in schwierigen Situationen. Aktuell kann man das sehr gut sehen.
Es ist schwierig, wir wollen alle gemocht werden, aber es ist Teil der Aufgabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist sogar Teil der Aufgabe. Angegangen zu werden, wenn eigentlich jemand anders gemeint ist. Ich habe in meinem früheren Beruf immer gesagt, ich halte den Kopf hin, ich habe die Aufgabe, die Böse zu sein, Blitzableiter für enttäuschte Erwartungen und Schroffheit aus Stress.<br />
Es ist kränkend und es kostet sehr viel Energie, das zu veratmen. Aber ich glaube wenn man erst mal begriffen hat, dass man nicht gemeint ist, wird es leichter.<br />
Versetzt dich in die Lage eines Schauspielers oder einer Schauspielerin die die Bösewichte spielen. Die werden wirklich gehasst und  manchmal auf offener Straße von wildfremden Leuten angegangen. Oder Politiker in schwierigen Situationen. Aktuell kann man das sehr gut sehen.<br />
Es ist schwierig, wir wollen alle gemocht werden, aber es ist Teil der Aufgabe.</p>
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