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	<title>Schwermut &#8211; fragmente</title>
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		<title>ein stumpfer Fleck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2004 09:33:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwermut]]></category>
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					<description><![CDATA[Schlechte Tage. Ein stumpfer Fleck auf einer glatten Fl&#228;che: meine Zerbrechlichkeit. Ich wische dr&#252;ber, immer wieder. Es geht nicht weg. Wenn ich auf einer Br&#252;cke stehe, dann habe ich Angst, da&#223; ein Windsto&#223; mir unter den Mantel f&#228;hrt und mich &#8230; <a href="https://fragmente.me/2004/11/ein-stumpfer-fleck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schlechte Tage. Ein stumpfer Fleck auf einer glatten Fl&auml;che: meine Zerbrechlichkeit. Ich wische dr&uuml;ber, immer wieder. Es geht nicht weg.</p>
<p>Wenn ich auf einer Br&uuml;cke stehe, dann habe ich Angst, da&szlig; ein Windsto&szlig;  mir unter den Mantel f&auml;hrt und mich zerlegt in Metallst&auml;be, Schrauben, R&ouml;hren, Eisenstangen, Zahnr&auml;der.</p>
<p>Das kann doch so nicht weitergehen. So kann ich nicht alt werden. Dies sind keine angemessenen Reaktionen.</p>
<p>Ich mu&szlig; h&auml;rter werden.</p>
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		<title>Die Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2004 08:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwermut]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich mache fr&#252;her Schlu&#223; und fahre durch die Stadt, in einem gro&#223;em Bogen von Wedding &#252;ber Prenzlauer Berg nach Friedrichshain. Vordergr&#252;ndig, um einige Besorgungen zu machen, in Wahrheit wohl aus Melancholie. Die Stadt zieht an mir vorbei. Eine gepflegte, leicht &#8230; <a href="https://fragmente.me/2004/10/die-stadt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache fr&uuml;her Schlu&szlig; und fahre durch die Stadt, in einem gro&szlig;em Bogen von Wedding &uuml;ber Prenzlauer Berg nach Friedrichshain. Vordergr&uuml;ndig, um einige Besorgungen zu machen, in Wahrheit wohl aus Melancholie. </p>
<p>Die Stadt zieht an mir vorbei. Eine gepflegte, leicht &ouml;kom&auml;&szlig;ig angezogene Frau, die darauf wartet, die Stra&szlig;e &uuml;berqueren zu k&ouml;nnen und dabei permanent mit sich selbst redet. Ein Zigeunerkind, vielleicht zehn, mit einem alten, erwachsenen Gesicht und einem Kleinkind auf dem Scho&szlig;. Eine kleine, kompakte, f&uuml;llige Frau mit ihrem schlaksigen, zwei K&ouml;pfe gr&ouml;&szlig;eren Freund, und wie sie sich reckt, auf die Zehenspitzen stellt, und er sich runterbeugt, ein kurzer Ku&szlig;, dann geht es weiter.<br />
Sp&auml;ter, in einem billigen Einrichtungsmarkt im Wedding, die Blicke der schwarzhaarigen M&auml;nner, die absch&auml;tzen, ob man fickbar w&auml;re. Nat&uuml;rlich w&auml;re ich das, aber das sieht man ja nicht.<br />
Sch&ouml;nhauser Allee, Danziger Stra&szlig;e. Es wird Abend und dann Nacht, ein langsames Erblinden.</p>
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		<title>(ohne Titel)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2004 06:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwermut]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern war ein &#252;bler, &#252;bler Tag. Der verdammte schwerm&#252;tige Zug in meiner Familie, mein ungarisches Erbe. Geht besser heute, danke der Nachfrage]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ein &uuml;bler, &uuml;bler Tag. Der verdammte schwerm&uuml;tige Zug in meiner Familie, mein ungarisches Erbe.</p>
<p>Geht besser heute, danke der Nachfrage</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>(ohne Titel)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2004 07:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwermut]]></category>
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					<description><![CDATA[Und eines Morgens wacht man auf und der Schwermut, der einen seit einer Woche oder zwei plagt ist weg. Man steht auf, w&#228;scht Geschirr ab, r&#228;umt auf, zieht sich sch&#246;n an, voller Energie und Leichtigkeit. Hallelujah.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und eines Morgens wacht man auf<br />
und der Schwermut,<br />
der einen seit einer Woche oder zwei plagt<br />
ist weg.</p>
<p>Man steht auf,<br />
w&auml;scht Geschirr ab,<br />
r&auml;umt auf,<br />
zieht sich sch&ouml;n an,<br />
voller Energie<br />
und Leichtigkeit.</p>
<p>Hallelujah.</p>
]]></content:encoded>
					
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