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	<title>warum machen Sie das eigentlich &#8211; fragmente</title>
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		<title>Beobachtungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2005 00:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich beobachtete: Es gibt einen Vorteil, den das Wissen bietet, aber nicht das Unwissen, wie es einen Vorteil gibt, den das Licht bietet, aber nicht die Dunkelheit: Der Gebildete hat Augen im Kopf, der Ungebildete tappt im Dunkeln. Aber ich &#8230; <a href="https://fragmente.me/2005/11/beobachtungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ich beobachtete: Es gibt einen Vorteil, den das Wissen bietet, aber nicht das Unwissen, wie es einen Vorteil gibt, den das Licht bietet, aber nicht die Dunkelheit:<br />
Der Gebildete hat Augen im Kopf, der Ungebildete tappt im Dunkeln. Aber ich erkannte auch: Beide trifft ein und dasselbe Geschick.</i> <b>(Koh 2,13-14)</b></p>
<p><i><br />
Wenn ich aufschreibe, was mir durch den Kopf geht, was ich empfinde, vielleicht gelingt es mir dann, Verkn&uuml;pfungen zu machen, eine Serie zu bilden, die Punkte zu einer Kurve zu verbinden und zu interpretieren, Konsequenzen zu ziehen: das Leben festhalten. </i> <br />
<b>(der <a href="http://fragmente.twoday.net/stories/160322/">erste </a>Beitrag in diesem Weblog).</b></p>
<p>Ja, ich habe Erkenntnisse gezogen aus diesem Weblog. Ja, dieses Wissen hat mich dazu gebracht, das eine oder andere zu ver&auml;ndern. Doch in meinen Aufzeichnungen finde ich viele Ereignisse, die sich meinem Einflu&szlig; ganz und gar entzogen haben. Der Spielraum, den man hat, ist begrenzt von Schicksal und Zufall, von Arbeit- und Gesetzgebern, von wirtschaftlicher Lage und sozialem Umfeld.  Das Licht meines Verstandes ist <a href="http://fragmente.twoday.net/stories/1032577/">schwach,</a> meine Einsicht gering, aber: ich lerne dazu. Und lerne auch, anzunehmen, was ich nicht &auml;ndern kann.</p>
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		<title>Wo bin ich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2004 09:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin hier. 250 Tage, das ist nicht unbedingt ein guter Grund f&#252;r eine R&#252;ckschau, aber ein g&#252;nstiger Anla&#223;, denn Positionsbestimmungen tun mir immer gut. Gleichzeitig ist es gar nicht so einfach, diese Position zu bestimmen; zu vieles ist st&#228;ndig &#8230; <a href="https://fragmente.me/2004/11/wo-bin-ich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin hier.</p>
<p>250 Tage, das ist nicht unbedingt ein guter Grund f&uuml;r eine R&uuml;ckschau, aber ein g&uuml;nstiger Anla&szlig;, denn Positionsbestimmungen tun mir immer gut. Gleichzeitig ist es gar nicht so einfach, diese Position zu bestimmen; zu vieles ist st&auml;ndig im Flu&szlig; und l&auml;&szlig;t sich nur unzureichend beurteilen.<br />
Auf zwei Themen m&ouml;chte ich mich konzentrieren: auf den Sex und auf den Schwermut.<br />
Sex ist ja nun etwas, das in meinem Leben eher nicht passiert. Nun ergab es sich k&uuml;rzlich aber, da&szlig; ich eine Antwort auf die Frage erhielt, wie es sich zu zweit in meinem Bett liegt: es liegt sich gut. Wir haben viel gelacht, es war sehr einfach. Es hat wenig ver&auml;ndert, zu dem wenigen z&auml;hlt jedoch, da&szlig; ich mir meiner guten Seiten wieder sicherer bin. Es braucht jemand, der sie zum Vorschein bringt, aber sie sind da.<br />
Ich m&ouml;chte gerne mehr davon, mehr hedonistischen Sex. Hedonistische Arrangements tun nicht weh. Es tut weh, sich zu verknallen, und man wei&szlig; vorher nicht, ob das passieren wird, es &uuml;berkommt einen ja tats&auml;chlich wie ein Knall. Ich sehe da eine gewisse Schwierigkeit, dieselbe Schwierigkeit, die mich auch im Umgang mit dem zweiten Thema belastet. Ich m&ouml;chte vermeiden, schwerm&uuml;tig zu sein, genauso wie ich vermeiden m&ouml;chte, mich zu verknallen. Beides sind Gef&uuml;hle, unkontrollierbar und irrational. Sie zu vermeiden ist nur m&ouml;glich, wenn man sich dem Leben verschlie&szlig;t.<br />
Ich m&ouml;chte leben, jetzt, hier, in vollen Z&uuml;gen. Ich m&ouml;chte nicht mehr warten, es nicht mehr auf eine Zukunft verschieben, die dann so doch nicht eintritt. Es wird zerbrechliche, papierene Tage geben, und starke, sch&ouml;ne, intensive. &#8222;Pa&szlig; auf Dich auf!&#8220;, rate ich mir selbst und denke gleichzeitig: &#8222;ach, bitte keine Ratschl&auml;ge.&#8220;</p>
<p>[keine Kommentare]</p>
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		<title>Willkommen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2004 05:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[An alle, die &#252;ber die google-Suche &#8222;frau + fragmente&#8220; hierher gelangt sind: Willkommen! EMail-Adresse siehe rechts. Nicht wundern &#252;ber das seltsame Zeug, das in diesem Weblog steht. Es sind eben Fragmente, den Zusammenhang sieht man nur aus gr&#246;&#223;erer Distanz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An alle, die &uuml;ber die google-Suche &#8222;frau + fragmente&#8220; hierher gelangt sind: Willkommen!<br />
EMail-Adresse siehe rechts.</p>
<p>Nicht wundern &uuml;ber das seltsame Zeug, das in diesem Weblog steht. Es sind eben Fragmente, den Zusammenhang sieht man nur aus gr&ouml;&szlig;erer Distanz.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>100 Tage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2004 09:09:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Angeregt durch diesen Mann und nat&#252;rlich durch Justyna m&#246;chte ich eine Zwischenbilanz ziehen. 100 Tage bloggen &#8211; was war gut, was war schlecht, lohnt es sich, weiter zu machen? Zuerst das negative. Dieses st&#228;ndige Kreisen um sich selbst. Karim sagt, &#8230; <a href="https://fragmente.me/2004/06/100-tage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch <a href="http://sebas.blogger.de/stories/101286/">diesen Mann </a> und nat&uuml;rlich durch Justyna m&ouml;chte ich eine Zwischenbilanz ziehen. 100 Tage bloggen &#8211; was war gut, was war schlecht, lohnt es sich, weiter zu machen?</p>
<p>Zuerst das negative. <br />
Dieses st&auml;ndige Kreisen um sich selbst. Karim sagt, er habe das Tagebuchschreiben aufgegeben, weil es die Probleme k&uuml;nstlich aufbl&auml;ht.<br />
Die Zeit, der Aufwand, das beschissene Gef&uuml;hl, in etwas zu investieren, das so unbest&auml;ndig und tempor&auml;r ist wie das Internet. Nicht sagen zu k&ouml;nnen, guck, da steht&#8217;s gebunden im Regal, Fragmente meines Lebens, handschriftlich in Sepia auf rauhem Papier.<br />
Die Schmerzhaftigkeit mancher Geschichten. Es k&ouml;nnte durchaus Sinn machen, die Angst, das Scheitern und Versagen zu benennen, weil es die D&auml;monen vers&ouml;hnlich stimmt und die Fragmente der Identit&auml;t ann&auml;hert. Aber zun&auml;chst tut es weh und hinterl&auml;&szlig;t  f&uuml;r ein paar Tage das Gef&uuml;hl, ein St&uuml;ck Dreck zu sein.</p>
<p>Das positive.<br />
Ich habe den sicherlich sehr subjektiven Eindruck, die letzten 100 Tage einen Hauch intensiver erlebt zu haben. Vielleicht bringt es doch etwas, das regelm&auml;&szlig;ige Innehalten, Festhalten dessen, was im Moment wichtig ist. Tats&auml;chlich ist mir das eine oder andere klarer geworden. Es ist kein absolutes Verst&auml;ndnis. Es ist, als w&auml;re man in einer fremden Metropole und w&uuml;rde gerade beginnen, sich zurechtzufinden. Viele Nebenstra&szlig;en und Stadtviertel bleiben r&auml;tselhaft, aber man kann sich schon auf eine oder zwei Hauptverkehrsachsen beziehen und erkennt einige Wahrzeichen. Ich habe manchmal dieses &uuml;berraschende Gef&uuml;hl, hey, hier war ich doch schon mal, der Moment des Erkennens, der Orientierung, der Groschen, der f&auml;llt &#8211; da geht es lang. Die Orte &auml;ndern sich, die Ziele &auml;ndern sich, das Gl&uuml;ck des richtigen Weges ist kurz, aber immerhin.</p>
<p>Ich werde gelesen und manchmal auch verstanden. Das ist sch&ouml;n. <br />
Es gibt drei oder vier Menschen, die hier lesen und mich im realen Leben mehr oder weniger gut kennen. Sie haben mir unabh&auml;ngig voneinander gesagt, dieses Weblog w&uuml;rde unheimlich depressiv wirken. Ich mu&szlig;te einsehen, da&szlig; die schwerm&uuml;tigen Texte deutlich &uuml;berrepr&auml;sentiert sind. &Uuml;ber die gl&uuml;cklichen Momente schreibt sich eben so schwer. Es ist ein bisschen wie in einem Reparaturforum, in dem die Leute immer nur Hilferufe abgeben, weil etwas kaputt ist, nie schreiben sie dar&uuml;ber, ob und wie sie es repariert haben. Lassen Sie sich also nicht t&auml;uschen, liebe Leser.<br />
Eine Kommentarfunktion wird es &uuml;brigens auch weiterhin nicht geben. Aber &uuml;ber die eine oder andere eMail w&uuml;rde ich mich freuen.</p>
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		<title>Einsicht.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2004 02:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hab&#8216; den Anfang vom Rest meines Lebens angebrochen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab&#8216; den Anfang vom Rest meines Lebens angebrochen.</p>
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		<title>wrokk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2004 01:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Hund hat manchmal Gras gefressen, kein Rasengras, sondern langes, spitzes, scharfes Gras, mit dem man sich sogar in die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger h&#228;tte schneiden k&#246;nnen. Dann lief sie auf der Wiese auf und ab, spannte immer wieder &#8230; <a href="https://fragmente.me/2004/04/wrokk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Hund hat manchmal Gras gefressen, kein Rasengras, sondern langes, spitzes, scharfes Gras, mit dem man sich sogar in die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger h&auml;tte schneiden k&ouml;nnen.<br />
Dann lief sie auf der Wiese auf und ab, spannte immer wieder die Muskeln des Rumpfes an, w&uuml;rgte, machte wrokk, wrokk, wrokk&#8230;es &ouml;ffnete sich ihr Maul, man sah alle Z&auml;hne, und sie spukte ein Kn&auml;ul Gras wieder aus.</p>
<p>Am Anfang hatte mich das sehr besorgt, dann lernte ich, da&szlig; Hunde auf diese Art die Haare loswerden, die sie aufnehmen, wenn sie sich lecken und die ihnen im Rachen oder in der Speiser&ouml;hre stecken.</p>
<p>Ich w&uuml;nschte, ich k&ouml;nnte es auch einfach hochw&uuml;rgen, ausspucken &#8211; dieser schwarze Klumpen, der mir auf der Seele liegt.</p>
<p>Mein Hund sah jedenfalls danach immer froh und sehr mit sich zufrieden aus.</p>
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		<title>shrink [und Bukowski, nacherz&#228;hlt]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2004 09:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Herrn Bov &#252;ber die Simulation eines Psychiaters gestolpert. Ich habe folgende Frage gestellt bekommen: &#8222;Wie soll ich mit Ihnen reden, wenn Sie nichts sagen?&#8220; Gute Frage. Ich werde mich also bem&#252;hen, aufzuschreiben, wie das Treffen mit Winnie am Sonntag &#8230; <a href="https://fragmente.me/2004/03/shrink-und-bukowski-nacherzhlt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://bov.antville.org/">Herrn Bov</a> &uuml;ber die <a href="http://allkuma.ymir.de/eliza.htm">Simulation eines Psychiaters</a> gestolpert.<br />
Ich habe folgende Frage gestellt bekommen:</p>
<p>&#8222;Wie soll ich mit Ihnen reden, wenn Sie nichts sagen?&#8220;</p>
<p>Gute Frage. Ich werde mich also bem&uuml;hen, aufzuschreiben, wie das Treffen mit Winnie am Sonntag und ihre Geburtstagsfeier gestern waren. Nein, ich werde mich bem&uuml;hen, aufzuschreiben, was ich <i>gef&uuml;hlt</i> habe&#8230;es ist ein bi&szlig;chen, wie jemandem das Achterbahnfahren zu erkl&auml;ren, der noch nie Achterbahn gefahren ist. Der Wagen wurde ganz, ganz hoch gezogen, jetzt f&auml;llt man in die Tiefe, geht in die erste Kurve und man wei&szlig;, gleich kommt der Looping.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Ich wollte noch Bukowski einbringen. In seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0876850867/qid=1080078992/sr=2-1/ref=sr_aps_prod_1_1/302-8366877-3771265"> Post Office </a> erz&auml;hlt er von seiner Arbeit als Briefsortierer bei der Post, d.h er sortiert nachts Briefe in die K&auml;sten, die morgens von den Brieftr&auml;gern ausgetragen werden. Irgendwann wird von ihm eine Weiterbildung verlangt, die er entweder besteht oder den Job verliert. Er soll Briefe, bei denen der Absender eine inkorrekte oder keine Postleitzahl angegeben hat, zuordnen. Dies bedeutet, da&szlig; er s&auml;mtliche Stra&szlig;en samt der dazugeh&ouml;rigen Postleitzahl auswendig lernen mu&szlig;. Bei einem Abschlu&szlig;test soll er 95 von 100 Stra&szlig;en in 8 Minuten richtig zuordnen. <br />
Er ist verzweifelt und wei&szlig; nicht, wie er das schaffen soll. Also schildert er seine Situation einem imagin&auml;ren Psychiater. Dieser antwortet:</p>
<p>&#8222;Well, my boy, you`re not crazy for not wanting to study this. I`d be more apt to say that you were crazy if you <i> wanted </i> to study this. That`ll be $25.&#8221;</p>
<p>Und der Erz&auml;hler sagt:<br />
&#8222;So I analysed myself and kept the money.&#8220;</p>
<p>Ich liebe diesen Satz.</p>
<p>(Am Ende mu&szlig; er es dann doch lernen. Er hilft sich, in dem er sich die einzelnen Stra&szlig;en als Personen vorstellt, die eine Orgie feiern. Jede Stra&szlig;e hat dabei besondere sexuelle Vorlieben. Die Eselsbr&uuml;cke funktioniert.)</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2004 04:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[warum machen Sie das eigentlich]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich aufschreibe, was mir durch den Kopf geht, was ich empfinde, vielleicht gelingt es mir dann, Verkn&#252;pfungen zu machen, eine Serie zu bilden, die Punkte zu einer Kurve zu verbinden und zu interpretieren, Konsequenzen zu ziehen: das Leben festhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich aufschreibe, was mir durch den Kopf geht, was ich empfinde, vielleicht gelingt es mir dann, Verkn&uuml;pfungen zu machen, eine Serie zu bilden, die Punkte zu einer Kurve zu verbinden und zu interpretieren, Konsequenzen zu ziehen: das Leben festhalten.</p>
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