<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Crush &#8211; fragmente</title>
	<atom:link href="https://fragmente.me/category/crush/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://fragmente.me</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Aug 2013 11:41:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">95557958</site>	<item>
		<title>Am Bahnhof</title>
		<link>https://fragmente.me/2009/11/am-bahnhof/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2009/11/am-bahnhof/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1521</guid>

					<description><![CDATA[Von Crush getr&#228;umt. Ich bin an einem gro&#223;en Bahnhof und sehe ihn in der Ferne davonhasten. Rasch verabschiede ich mich von meiner Begleitung und laufe ihm hinterher. Wie immer hat er es eilig. Er verschwindet in einem Bauwagen. Ich stecke &#8230; <a href="https://fragmente.me/2009/11/am-bahnhof/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Crush getr&auml;umt. <br />
Ich bin an einem gro&szlig;en Bahnhof und sehe ihn in der Ferne davonhasten. Rasch verabschiede ich mich von meiner Begleitung und laufe ihm hinterher. Wie immer hat er es eilig. Er verschwindet in einem Bauwagen. Ich stecke den Kopf zur T&uuml;r hinein und sage: &#8222;lange nicht gesehen..&#8220;. Wir wechseln ein paar Belanglosigkeiten. Er erz&auml;hlt, da&szlig; er jetzt Schauspieler sei, gerade in einer deutschen Kinoproduktion mitgewirkt habe. Der Titel kommt mir vage bekannt vor. Mir f&auml;llt auf, da&szlig; er ein wenig anders aussieht. Seine Haare haben immer noch jene Farbe von dunklem Honig, die mich so fasziniert. Aber er hat das hagere, immer leicht nach vorne gebeugte, unsichere verloren. <br />
&#8222;Wollen wir eine rauchen gehen?&#8220;, frage ich. Ich rauche nicht. Wir gehen nach drau&szlig;en, laufen um den Bahnhof herum. Ich bin g&auml;nzlich nackt. Dunkel hebt sich der Busch meiner Schamhaare von meiner wei&szlig;en Haut ab. Es ist mir ein bisschen peinlich, nackt zu sein, aber es gibt daf&uuml;r eine v&ouml;llig normale, rationale Erkl&auml;rung. Crush legt den Arm um mich, und ich schmiege mich an ihn. Freundschaftlichkeit statt der M&ouml;glichkeit eines Paares.</p>
<p>Dann gehen wir beide unserer Wege, wie das an Bahnh&ouml;fen eben so ist.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2009/11/am-bahnhof/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1521</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Level 2</title>
		<link>https://fragmente.me/2009/03/level-2/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2009/03/level-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 08:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1534</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Wie soll sie denn aussehen, diese Ver&#228;nderung, deren Fehlen du immer beklagst?&#8220;, fragt mich die Fledermaus. Die Frage kommt mir seltsam bekannt vor. &#8222;Zum Beispiel Crush&#8220;, sage ich. &#8222;Wieso mu&#223; mir das immer wieder passieren, wo ich doch schon wei&#223;, &#8230; <a href="https://fragmente.me/2009/03/level-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wie soll sie denn aussehen, diese Ver&auml;nderung, deren Fehlen du immer beklagst?&#8220;, fragt mich die <a href="http://twitter.com/fledermaus">Fledermaus</a>. Die Frage kommt mir seltsam <a href="http://fragmente.twoday.net/stories/279975/">bekannt</a> vor. <br />
&#8222;Zum Beispiel Crush&#8220;, sage ich. &#8222;Wieso mu&szlig; mir das immer wieder passieren, wo ich doch schon wei&szlig;, wie es ausgeht?&#8220;. Ich erz&auml;hle ihr von dem Hochgef&uuml;hl, das ich habe, wenn ich ihn sehe, und wie es immer gemischt ist mit Bitterkeit, weil ich wei&szlig;, bald werde ich wieder leiden. Crush ist mein Crystal Meth: er macht mich high, bevor ich abst&uuml;rze.<br />
&#8222;Vielleicht mu&szlig; das so sein&#8220;, mutma&szlig;t sie, &#8222;und jeder Mensch hat ein oder zwei Geschichten, die ihm immer wieder passieren&#8230; eine Art Aufgabe.&#8220; Ich schaue auf die Stra&szlig;e, den Flu&szlig; aus roten R&uuml;cklichtern, und h&ouml;re ihr zu, w&auml;hrend wir durch die Nacht fahren, konstant 120.<br />
&#8222;Du meinst, wie bei einem Computerspiel?&#8220;<br />
Ich denke ein wenig dar&uuml;ber nach, was ich heute anders mache als noch vor f&uuml;nf Jahren. Ich glaube, ich mu&szlig; nicht mehr bis zum &auml;u&szlig;ersten gehen, bis einer heult, oder bis ich blute. Level 2, immerhin.</p>
<p>***</p>
<p>Ich hatte Crush ein Treffen angeboten, semioffiziell, zu dem er zun&auml;chst zustimmte, um es wenige Tage sp&auml;ter aus Termingr&uuml;nden abzusagen. Er fragte nicht nach einem Ersatztermin. Es war wie ein Ball, den ich ihm zugespielt hatte, und der sofort wieder zur&uuml;ckgeschossen kam. Ich lie&szlig; ihn liegen, schweren Herzens.</p>
<p>***</p>
<p>Ein letzter, mehr als offizieller Termin, wir beide fest in unsere Rollen eingeschn&uuml;rt. Er ist ungewohnt zahm und nicht so ruppig und &uuml;bellaunig wie sonst. &#8222;Wie gehts dir?&#8220;, frage ich, und er sagt: gut. <br />
Der Raum ist lichtdurchflutet, und ich habe lange Zeit, ihn anzuschauen. Er tr&auml;gt ein  Kapuzenshirt, dessen Farbton mich an meine <a href="http://fragmente.twoday.net/stories/3588889/">Tr&auml;ume</a> erinnert. Seine Haare haben die Farbe von dunklem Honig. Mir gef&auml;llt, wie sich sein langer K&ouml;rper &uuml;ber dem Tisch beugt und biegt, er ist ein wenig zu gro&szlig; f&uuml;r eine bequeme Sitzhaltung. Etwas an seinem Gesicht erinnert mich an meine Schwester: Stirn und Nase, sein Teint, und schwierig wie sie ist er auch. Ich betrachte seine H&auml;nde: die kurzen Fingern&auml;gel, die rechte Hand leicht nikotingelb, und sie gefallen mir, obwohl sie eigentlich nicht sch&ouml;n sind, und ich kann mir vorstellen, wie sie mich ber&uuml;hren. Zweimal wird mir sehr, sehr warm.<br />
Dann ruft er mich, und ich beuge mich &uuml;ber seine Unterlagen, nah, ganz nah. Ich sehe nicht besonders gut aus &#8211; die Anstrengung der letzten Wochen spiegelt sich in meinem Gesicht &#8211; aber ich wei&szlig;, da&szlig; ich gut rieche: nach Zitronengras, Lavendel, &Auml;pfeln, Sp&auml;tsommer. Meine Haare sind offen, ein halber Meter schimmernde Seide. Ich kann ihm nicht helfen.<br />
Ich nehme mir vor, in den letzten Minuten noch einmal auf seine Augenfarbe zu achten, sie mir zu merken. Sie sind blau, ohne die Spenkel der Fledermaus, und viel heller, nicht so warm wie das Meer in der Karibik, nicht so kalt wie ein Gletschersee.<br />
Dann ist es vorbei, er steht auf, zieht seine Jacke an, wir reden ein paar S&auml;tze. Erst sp&auml;ter f&auml;llt mir auf, da&szlig; er viel n&auml;her bei mir stand als sonst, wie ein hoher Heizk&ouml;rper, wie eine Wand, hinter der es still und ruhig ist, als w&auml;re die Welt f&uuml;r einen Moment ausgeschlossen. &#8222;Falls wir uns nicht mehr sehen..&#8220;, sage ich, &#8222;..ich w&uuml;nsche dir alles Gute.&#8220; Er schaut mich an, nachdenklich, und ich l&auml;chle, denn genau so meine ich es auch.</p>
<p>***</p>
<p>Wenn ich einen Wunsch frei h&auml;tte, jetzt in diesem Moment, dann w&uuml;rde ich gerne mit ihm in einem Caf&eacute; sitzen d&uuml;rfen, einen Milchkaffee lang, und mit ihm reden. Warum er die Haare so tr&auml;gt, wie er sie tr&auml;gt. Wo er herkommt. Warum er sich f&uuml;r diesen Beruf entschieden hat. Was er vorhat, mit diesem Leben. Ob er manchmal alles satt hat. Was er f&uuml;r Musik h&ouml;rt, was der Soundtrack seines Lebens ist.</p>
<p>***</p>
<p>&#8222;Wie ist das so, in einer Liebesbeziehung?&#8220;, frage ich Ruth. Ich kenne mich ja nicht aus. Ich war verknallt, verliebt, viel zu oft &#8211; in M&auml;nner, die ich kaum kannte, und ich war zusammen mit M&auml;nnern, die ich mochte, aber Liebe war das nicht.<br />
&#8222;&#8230;angenehm&#8220;, sagt Ruth nach langem Z&ouml;gern. &#8222;Man hat immer so ein angenehmes, warmes Gef&uuml;hl, wie in einen Mantel geh&uuml;llt, egal wohin man geht, was man macht, und was einem passiert.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2009/03/level-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1534</post-id>	</item>
		<item>
		<title>letzte Male</title>
		<link>https://fragmente.me/2009/03/letzte-male/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2009/03/letzte-male/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 23:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1537</guid>

					<description><![CDATA[Ich begleite ihn leise zur T&#252;r, w&#228;hrend die anderen konzentriert weiterarbeiten. Erst auf dem Gang fange ich an zu sprechen. &#8222;Ich will dir nicht auf den Sack gehen,&#8220; sage ich, und meine, ein leichtes L&#228;cheln ob dieser legeren Formulierung in &#8230; <a href="https://fragmente.me/2009/03/letzte-male/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begleite ihn leise zur T&uuml;r, w&auml;hrend die anderen konzentriert weiterarbeiten. Erst auf dem Gang fange ich an zu sprechen. &#8222;Ich will dir nicht auf den Sack gehen,&#8220; sage ich, und meine, ein leichtes L&auml;cheln ob dieser legeren Formulierung in seinem Gesicht zu sehen, &#8222;aber &#8211; was war los?&#8220;. Der Termin ist denkbar schlecht f&uuml;r ihn gelaufen. <br />
Er spricht von der Zeit, und wie sie einem durch die Finger rinnt, immer zu wenig. Ich kenne das, und ich sehe es ihm an. Er sieht fertig aus, m&uuml;de und &uuml;berarbeitet, sein Teint gelbstichig, um seine Lippen klebt etwas wei&szlig;es, das mich an Schlafspucke erinnert, aber wahrscheinlich Vaseline ist. Trotzdem ist es ein guter Moment, da im Gang. Er h&auml;lt immer noch Distanz zu mir, steht so weit weg, da&szlig; ich ihn nicht ber&uuml;hren k&ouml;nnte, wenn ich die Hand ausstreckte. Aber sein Oberk&ouml;rper biegt sich zu mir wie ein junger Baum, w&auml;hrend seine F&uuml;&szlig;en fest verwurzelt sind. Er wirkt wie einer, der eins ist mit sich, auch in seiner Schw&auml;che. Seine Stimme ist tief und kraftvoll.</p>
<p>Ich hatte mich innerlich darauf vorbereitet, ihn bei diesem Termin zum letzten Mal zu sehen, und war ganz darauf konzentriert, ihn loszulassen, keine Erwartungen mehr zu haben und ihn sp&uuml;ren zu lassen, da&szlig; ich ihm alles Gute w&uuml;nsche. Vielleicht hat diese Grundhaltung dazu beigetragen, da&szlig; es eine sch&ouml;ne Begegnung war, harmonisch und entspannt. Sie hat mich nicht traurig gemacht, sondern happy, auch noch ein paar Tage danach.<br />
Ich w&uuml;nsche mir, da&szlig; ich diese Grundhaltung beibehalten kann: ihn m&ouml;gen, wertsch&auml;tzen, und gehen lassen: Karabinerhaken, die sich l&ouml;sen. &#8222;Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen,&#8220; ist sein letzter Satz. Er betont das &#8222;du&#8220;, weil ich es ihm noch einmal angeboten hatte. Ein sch&ouml;ner letzter Satz.</p>
<p>Es war nicht das letzte Mal.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2009/03/letzte-male/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1537</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Klare Sicht</title>
		<link>https://fragmente.me/2009/02/klare-sicht/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2009/02/klare-sicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 23:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1539</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Hat sich in Ihrem Leben in letzter Zeit grundlegend etwas ver&#228;ndert?&#8220;, fragt mich die Optikerin. Ich sehe n&#228;mlich auf dem rechten Auge manchmal schlecht. &#8222;Nehmen Sie Medikamente?&#8220; Sie schaut mich streng an. Eine Ursache kann sie nicht finden. Nachts tr&#228;ume &#8230; <a href="https://fragmente.me/2009/02/klare-sicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Hat sich in Ihrem Leben in letzter Zeit grundlegend etwas ver&auml;ndert?&#8220;, fragt mich die Optikerin. Ich sehe n&auml;mlich auf dem rechten Auge manchmal schlecht. &#8222;Nehmen Sie Medikamente?&#8220; Sie schaut mich streng an. Eine Ursache kann sie nicht finden.</p>
<p>Nachts tr&auml;ume ich von Crush. Ich sehe sein Gesicht glasklar, sehe jedes Detail seiner Gesichtsz&uuml;ge. Ich erz&auml;hle ihm von meinem rechten Auge, was ihn in einem Exkurs &uuml;ber die Physiologie des Sehens ausbrechen l&auml;&szlig;t. Zuh&ouml;ren kann ich ihm nicht, obwohl ich es verzweifelt versuche, aber mein Chef braucht mich: dringende Probleme, die nur ich l&ouml;sen kann.</p>
<p>Am n&auml;chsten Tag gehe ich an ihm vorbei, dem echten Crush, sein Gesicht wie in meiner Erinnerung, die Jacke schwarz und nicht mehr grau wie noch im Herbst, das Blau seines Pullovers wie Tinte auf Briefpapier. Wir schauen einander an, zehn Schritte lang, und gr&uuml;&szlig;en uns mit einem kaum merklichen Nicken. In mir zerrt meine Sehnsucht wie ein Bullterrier an einer Leine aus Leder. Ich w&uuml;rde mich gerne zu ihm setzen, einen Moment nur, mich mit ihm unterhalten, ihm nah sein, aber es gibt keine N&auml;he zwischen uns, nicht einmal, wenn unsere H&auml;nde sich ber&uuml;hren.<br />
Ich wei&szlig; nicht, was er in mir sieht. Autorit&auml;tsfigur? Schr&auml;ge Exzentrikerin? Irrer Clown? Vielleicht wei&szlig; er es selbst nicht, und f&uuml;hlt sich deshalb so unsicher mit mir, obwohl ich das nicht will. Und ich? Ich werde nie rausfinden, wie er mich sieht. Ich werde nie mein eigenes Bild von ihm korrigieren k&ouml;nnen. Wir werden einander nicht erkennen.<br />
Es f&auml;llt mir schwer, diese Ungewi&szlig;heit auszuhalten. Ich verstehe, da&szlig; Obsessionen wachsen k&ouml;nnen aus einem Samen einer solchen Ungewi&szlig;heit. Stattdessen denke ich an Karabinerhaken, die ich l&ouml;se, Bindf&auml;den, die ich durchschneide: loslassen, gehen lassen.<br />
Hoffentlich wei&szlig; ich das noch, wenn ich ihn morgen wieder sehe.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2009/02/klare-sicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1539</post-id>	</item>
		<item>
		<title>(ohne Titel)</title>
		<link>https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-25/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-25/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 04:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1545</guid>

					<description><![CDATA[Hast du Angst, ich k&#246;nnte dich fressen? Ich nehme an, du w&#252;rdest herb schmecken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du Angst, ich k&ouml;nnte dich fressen?<br />
Ich nehme an, du w&uuml;rdest herb schmecken.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-25/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1545</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Skateboardst&#252;rze</title>
		<link>https://fragmente.me/2008/11/skateboardstrze/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2008/11/skateboardstrze/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 00:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1547</guid>

					<description><![CDATA[Er steht vor der T&#252;r und raucht, die Menschen str&#246;men an ihm vorbei. Ich gehe zu ihm, gr&#252;&#223;e, und schweige. Ich habe dazugelernt und halte mich an der Flasche Saft fest, die ich gerade gekauft habe. Schraube den Deckel ab, &#8230; <a href="https://fragmente.me/2008/11/skateboardstrze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er steht vor der T&uuml;r und raucht, die Menschen str&ouml;men an ihm vorbei. Ich gehe zu ihm, gr&uuml;&szlig;e, und schweige. Ich habe dazugelernt und halte mich an der Flasche Saft fest, die ich gerade gekauft habe. Schraube den Deckel ab, trinke einen Schluck, schaue ihn an. Er schweigt. Dann tritt er einen Schritt zur&uuml;ck, von mir weg, obwohl wir ohnehin mehr als einen halben Meter Distanz zwischen uns haben. <br />
Ich sage zwei S&auml;tze zu Freitag, er sagt, er schaue dann mal vorbei. Bis bald, sag ich, und gehe.</p>
<p>Da war er jetzt, der Raum, den ich ihm geben wollte, und er war nur mit Unbehagen gef&uuml;llt. In den letzten Jahren habe ich gelernt, Schweigen auszuhalten &#8211; Lektionen in Demut &#8211; aber ich kann es immer noch nicht besonders gut. Es beunruhigt mich. Und dieser Schritt zur&uuml;ck, von mir weg, erinnert mich an die Skateboarder, die ich gestern auf Youtube gesehen habe, wie sie sich durch Gravitation und Geschwindigkeit von ihren Brettern l&ouml;sen und in Gel&auml;nder krachen, auf Treppenstufen aufprallen, verbogene Gliedma&szlig;en hochhalten und bluten, bluten. Ich bin der Skateboarder, er ist das Brett. Mache ich denselben Fehler wie vor ein paar Monaten, und begehre einen jungen Mann, der nicht den Mut hat, mir zu sagen, da&szlig; er mich absto&szlig;end findet? Die Antwort lautet wohl: ja, und zieht die Frage nach sich: warum?<br />
Vielleicht mu&szlig; ich wieder einmal wissen, wie ich auf M&auml;nner wirke, und brauche ihn als Spiegel. Vielleicht braucht mein Begehren Raum, wenn auch nur von mir projiziert, konstruiert, aber doch immerhin mit einem realem Objekt: ihm. Vielleicht sollte ich es genau so sehen: als eine M&ouml;glichkeit, etwas &uuml;ber mich zu lernen, und als einen Proze&szlig;, den ich ohnehin nicht steuern kann. Wir sind in Bewegung, nehmen Geschwindigkeit auf, und wenn die Haut sich absch&uuml;rft, die Prellungen kommen, werde ich mich nicht beklagen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2008/11/skateboardstrze/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1547</post-id>	</item>
		<item>
		<title>(ohne Titel)</title>
		<link>https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-26/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-26/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 05:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1548</guid>

					<description><![CDATA[Ich drehe an kleinen Schrauben, bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich gehe zur Dir hin und rede, rede, rede. Sp&#228;ter f&#252;hle ich mich leer, weil ich nur geredet, aber Dir keinen Raum gelassen habe. Zum reden oder sonstwas. &#8230; <a href="https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-26/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich drehe an kleinen Schrauben, bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort.<br />
Ich gehe zur Dir hin und rede, rede, rede.</p>
<p>Sp&auml;ter f&uuml;hle ich mich leer, weil ich nur geredet, aber <br />
Dir keinen Raum gelassen habe. Zum reden oder sonstwas.</p>
<p>Freitag also. Du kommst, sagst du, und ich sage &#8222;cool&#8220;.<br />
Cool bin ich nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2008/11/ohne-titel-26/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1548</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Elevator pitch</title>
		<link>https://fragmente.me/2008/11/elevator-pitch/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2008/11/elevator-pitch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1550</guid>

					<description><![CDATA[Ich werde ihn heute nicht sehen, denke ich, und wasche mir die Haare nicht, auch wenn ich mir die Augenringe &#252;berschminke, die ich habe, weil ich nachts so viel gr&#252;beln mu&#223;. Er sitzt allein an einem Tisch in der Kantine, &#8230; <a href="https://fragmente.me/2008/11/elevator-pitch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde ihn heute nicht sehen, denke ich, und wasche mir die Haare nicht, auch wenn ich mir die Augenringe &uuml;berschminke, die ich habe, weil ich nachts so viel gr&uuml;beln mu&szlig;.</p>
<p>Er sitzt allein an einem Tisch in der Kantine, die ich gerade verlasse, mein leergegessener Teller auf meinem Tablett, und schaut hoch, schaut mich an, und l&auml;chelt dieses L&auml;cheln, das mich trifft, weil es f&uuml;r zwei Sekunden aufrichtige Freude verr&auml;t. Wir gr&uuml;&szlig;en, und ich gehe weiter, w&auml;hrend unter meiner Bauchdecke ein Alien zappelt. Mein K&ouml;rper, ein Verr&auml;ter, l&auml;cherlich, so auf ein L&auml;cheln zu reagieren.<br />
Ich gehe zur&uuml;ck in mein B&uuml;ro, ziehe mir den Mantel aus, und dann wieder an. &#8222;Ich gehe mir Kaugummis kaufen&#8220;, sage ich der Kollegin, &#8222;da war Knoblauch in der So&szlig;e&#8220;. <br />
Durch die gro&szlig;en Fenster sehe ich ihn f&uuml;nf Stockwerke unter mir. Ich dr&uuml;cke hektisch den Aufzugknopf, eine S&uuml;chtige auf der Suche nach ihrem Hit. Der Aufzug ist gegen mich, und mein Crush verschwunden, als ich unten ankomme. Ich kaufe Kaugummis und sehe ihn auf dem R&uuml;ckweg in ein Nachbargeb&auml;ude verschwinden. Tag der verpa&szlig;ten Gelegenheiten, denke ich, und warte auf den Aufzug. Der Aufzug ist mein Freund: gerade, als sich die T&uuml;ren schlie&szlig;en, erhasche ich einen Blick auf meinen Crush, dr&uuml;cke |&lt;&gt;|, die Aufzugt&uuml;re &ouml;ffnet sich, und er steigt ein.</p>
<p>An der Auswahl von Gespr&auml;chsthemen f&uuml;r Aufzugfahrten mu&szlig; ich noch arbeiten, aber wir unterhalten uns, kurz und ungeschickt, und ich bin high.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2008/11/elevator-pitch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1550</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Tanzb&#228;rin</title>
		<link>https://fragmente.me/2008/11/tanzbrin/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2008/11/tanzbrin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 06:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1551</guid>

					<description><![CDATA[Nat&#252;rlich stelle ich ihn mir vor: wie er sich auszieht, w&#228;hrend ich in meinem wei&#223;en Sessel sitze. Wie er sein Schl&#252;sselbein entbl&#246;&#223;t. Wie meine H&#228;nde sein Gesicht erforschen, bis mir nichts mehr fremd ist. Wie sich sein Haar abf&#252;hlen, und &#8230; <a href="https://fragmente.me/2008/11/tanzbrin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&uuml;rlich stelle ich ihn mir vor: wie er sich auszieht, w&auml;hrend ich in meinem wei&szlig;en Sessel sitze. Wie er sein Schl&uuml;sselbein entbl&ouml;&szlig;t. Wie meine H&auml;nde sein Gesicht erforschen, bis mir nichts mehr fremd ist. Wie sich sein Haar abf&uuml;hlen, und seine H&auml;nde in meinen Haar. Wie wir nebeneinander in meinem Bett liegen, und dann ineinander &#8211; </p>
<p>Mir ist das peinlich. Ich bin mir peinlich, weil ich mich nicht im Griff habe, mich verrenne, schon wieder, mich zur N&auml;rrin mache, mir einen Ring durch die Nase ziehen lasse, und wenn die Melodie erklingt, dann kann ich nicht anders und mu&szlig; tanzen, plump. <br />
Ich bin ein Druckkochtopf, so wie meine Mutter einen hatte, <i>Sicomat</i>, ich hatte immer Angst, da&szlig; er irgendwann explodiert. Oben entweicht pfeifend Dampf, innendrinn weiche Matsche. Ich glaube, ich explodiere auch bald. <br />
Mir ist das so peinlich, da&szlig; ich mich nicht beherrschen kann, sondern beherrscht werde von dieser Mixtur aus Begierde, Sehnsucht, Einsamkeit, Trieb und biologischem Programm. Mein Gehirn wird zur weichen Matsche, und das macht mich w&uuml;tend, macht mich zur Idiotin, rasend von Wut, Speichel spuckend. </p>
<p>Es ist ein Elend, und ich hasse die M&auml;nner, weil sie mich schwach machen, und ich liebe sie, und die Gedanken, die sie in mir wecken. Ich hasse diesen Zustand, und ich liebe ihn, weil er die Welt in kr&auml;ftigen, leuchtenden Farben zeichnet.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2008/11/tanzbrin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1551</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Inneres Erdbeben</title>
		<link>https://fragmente.me/2008/10/inneres-erdbeben/</link>
					<comments>https://fragmente.me/2008/10/inneres-erdbeben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[fragmente]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 23:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://fragmente.me/?p=1552</guid>

					<description><![CDATA[Meinen heimlichen Crush das erste Mal seit fast einem Jahr wiedergesehen. Ihn erkannt, von hinten. Immer habe ich Angst, da&#223; ich die Menschen nicht mehr erkenne. Wenn ich versuche, mir Gesichter ins Ged&#228;chtnis zu rufen, scheitere ich oft, daher kommt &#8230; <a href="https://fragmente.me/2008/10/inneres-erdbeben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen heimlichen <a href="http://fragmente.twoday.net/stories/4642583/">Crush</a> das erste Mal seit fast einem Jahr wiedergesehen. Ihn erkannt, von hinten. Immer habe ich Angst, da&szlig; ich die Menschen nicht mehr erkenne. Wenn ich versuche, mir Gesichter ins Ged&auml;chtnis zu rufen, scheitere ich oft, daher kommt diese Angst. Ihn habe ich sofort erkannt, sogar von hinten. Seine Haare, unter einer Basecap hervorragend, an die ich eine halbwegs bewu&szlig;te Erinnerung hatte, und sein K&ouml;rper, seine K&ouml;rperhaltung, seine Gr&ouml;&szlig;e, die Linie seiner Schultern und das leicht hochgezogene. Unbewu&szlig;te Erinnerungen. Dann sein Gesicht, das ich erkenne, und bereits jetzt nicht mehr beschreiben kann.<br />
Wir schauen uns an, w&auml;hrend ich mit der Kollegin vorbeischlendere, zu viele Gedanken in meinem Kopf. In seinem Blick diese leichte, allgemeine Unsicherheit, eine gro&szlig;e Wachheit und ein wenig Trotz. Ich bin ihm verfallen wegen dem, was sich in seinen Augen widerspiegelt.<br />
Ich grinse, ziehe die Augenbrauen hoch. Er setzt zu einem Gru&szlig; an, der mittendrin verloren geht. Dann bin ich an ihm vorbei, und w&auml;hrend ich &uuml;berlege, mich umzudrehen und zu ihm zur&uuml;ckzugehen, haben mich meine Schritte bereits von ihm weggef&uuml;hrt.<br />
Shit. Es w&auml;re so cool gewesen.</p>
<p>***</p>
<p>Zwei Stunden sp&auml;ter treffe ich mich mit der <a href="http://twitter.com/fledermaus">Fledermaus</a> im Caf&eacute; um die Ecke, eine weitere Stunde sp&auml;ter laufe ich zur&uuml;ck zu meinem B&uuml;ro. Da kommt er mir entgegen, was ein kleiner Zufall ist, aber kein gro&szlig;er. Ich wu&szlig;te, da&szlig; er in dem Geb&auml;ude, in dem mein B&uuml;ro liegt, einen Termin hat, und konnte grob absch&auml;tzen, wann dieser vorbei sein w&uuml;rde. Jetzt bin ich also halbwegs vorbereitet, gehe direkt auf ihn zu und merke erst sp&auml;ter, da&szlig; das vielleicht ein bisschen be&auml;ngstigend war: eine kr&auml;ftige, schwarz gekleidete, zu allem entschlossene Frau, pfeilgerade auf ihn zugehend.  Ich sage &#8222;Hallo!&#8220; und seinen Namen. Ich mag seinen Namen. &#8222;Wie gehts?&#8220;, frage ich, und wir tauschen H&ouml;flichkeitsfloskeln aus. Als er mich fragt, wie es mir geht, verknoten sich meine Worte. Eine Frage, auf die ich viel zu erz&auml;hlen, viel &uuml;ber mich zu erz&auml;hlen h&auml;tte, aber ich sage nur: &#8222;mu&szlig; ja&#8220;. Frage ihn ein wenig nach seinem Termin, er bleibt einsilbig, wenn auch sch&uuml;chtern l&auml;chelnd, seine Worte abgehackt, als verlie&szlig;e ihn der Mut mittendrin. Aber was wei&szlig; ich schon, ich kann M&auml;nner nicht besonders gut <a href="http://fragmente.twoday.net/stories/4877467/">einsch&auml;tzen</a>. <br />
&#8222;Du hast einen ziemlichen Eindruck bei mir hinterlassen&#8220;, sage ich, anerkennend. &#8222;Hoffentlich positiv&#8220;, meint er, und ich bejahe. Dann verabschieden wir uns. </p>
<p>Vielleicht wollte ich ihm nur das sagen: da&szlig; ich ihn sch&auml;tze, da&szlig; ich viel von ihm halte. Ich habe ihn in der Schulung gedisst und wollte das schon lange gerader&uuml;cken. Es f&uuml;hlt sich gut an, diesen Aspekt zu einem runden Ende gebracht zu haben. F&uuml;r ein paar Stunden hat mir das Treffen mit ihm ein L&auml;cheln aufs Gesicht gezaubert, mich leicht und beschwingt gemacht. Jetzt kommt ein wenig Traurigkeit hinzu, weil ich mich wieder erinnere, mich wieder ganz genau erinnere, was mir fehlt.<br />
Wie wirds weitergehen? Wir werden einander wahrscheinlich hin und wieder zuf&auml;llig begegnen, uns freundlich gr&uuml;&szlig;en. Wom&ouml;glich reden wir sogar miteinander: <i>small talk</i> und Floskeln. Alles andere w&auml;re ein Wunder.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fragmente.me/2008/10/inneres-erdbeben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1552</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
