Badewannengedanken.

In Justynas Urlaubsabwesenheit hüte ich gerade deren Heim und Haustier. Einer der Vorzüge ihres Heims gegenüber meines Drecklochs ist, daß Justyna eine Badewanne besitzt. Nicht nur das, es gibt sogar genügend warmes Wasser, um selbige zu füllen. Voller Freude stieg ich also gestern in die Fluten, doch leider mußte ich festsellen: ich kriege meine Brüste nicht unter Wasser. Dies minimiert das Badevergnügen in ganz erheblichen Maße. Alles ist warm und wohlig von Wasser umgeben, aber gerade die empfindlichen Teile dienen als Kälteaustauscher.
Woran liegt das? Am Winkel des Oberkörpers? An meinem Körperumfang? Weil Gott einem nichts, aber auch gar nichts gönnt?

Justyna besitzt nicht nur eine Badewanne, sondern auch Kabelfernsehen. Ich habe jetzt also fünfzigtausendmal das Video von Maroon 5, sowie „die letzte Welle“, sowie „Symphonie“ (ganz schlimm), sowie irgendeine Dreizehnjährige („JoJo“) gesehen. Es ist nicht wirklich abwechslungsreich. Jedenfalls, um den Bogen zu schlagen, einmal kam auch Britney Spears und bringt sich in der Badewanne um. Und deren Brüste, so weit ich das sehen konnte, sind auch nicht unter Wasser, nur ein bisschen mit Schaum bedeckt. Silikon schwimmt eben oben, mag der eine oder andere jetzt denken, aber vielleicht müssen Badewannenfabrikanten einfach umdenken.

Als nächstes versuche ich es mal mit einem Jacuzzi.

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