27. November 2020

Guter Arbeitstag heute, ich war sehr aktiv, was nicht das gleiche ist wie kraftvoll sein, es war mehr so, als hätte ich leistungssteigernde Medikamente genommen, und meine innere Taktfrequenz sehr hoch. Ein idealer Tag, um viele kleinteilige Themen wegzuarbeiten, auch Ablage habe ich gemacht, das ist ja ein wichtiger Baustein des Erfolgs. Gerade kommt von der Organisation nicht besonders viel von außen herein, das liegt an den Veränderungen an der Führungsspitze, die zunächst einmal paralysierend wirken. Irgendwann platzt dann der Knoten und dann werden meine Kollegen und ich nur noch abstruse Anfragen von außen beantworten.

Jetzt ist aber eine gute Zeit für Innenorganisation. Im Oktober habe ich mich die ganze Zeit wie im September gefühlt, ich war mit dem Sommer noch nicht fertig, im November fühle ich mich, als wäre schon Dezember, das Jahr vorbei, die stillen Tage, alle im Weihnachtsurlaub, ein paar übriggebliebene und ich machen Ablage. Dabei sinds noch vier Wochen bis dahin.

In der Mittagspause auf dem Markt gewesen, ich mag das ganz gerne, komme aber viel zu selten dazu. Sehr gute Trauben gekauft, Eier, Tomaten, Lammfleisch aus der Region. Die Scheine ausgegeben wie Spielgeld – was es ja auch irgendwie ist.

Abends ganz kurz Frau Novemberregen gesehen, sie hat jetzt auch auf FFP2-Maske upgegraded. Noch einmal zum Geburtstag gratuliert, ein kleines Geschenk übergeben, und versucht, mir nicht zu viel Sorgen um sie zu machen. Ich glaube, es wäre ihr nicht recht.

Die neue Brille steht ihr sehr gut.

Kontakttagebuch: die üblichen Verdächtigen im Büro, alle mit Maske, Wochenmarkt, alle mit Maske. Ich spüre die Maske schon gar nicht mehr. Frau N., beide Maske, draußen.

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