I`m just a soul whose intentions are good
oh Lord, please don’t let me be misunderstood….
Interpret? Songtitel? Wissen Sie’s?
I`m just a soul whose intentions are good
oh Lord, please don’t let me be misunderstood….
Interpret? Songtitel? Wissen Sie’s?
Mein Nachbar hat sich in seiner Küche tätowieren lassen. Selbstverständlich mußte ich das sofort fotografieren. Ich bin natürlich kein Spanner, ich habe lediglich ein großes Interesse, was meine Nachbarn im besonderen und andere Menschen in allgemeinen zuhause so machen…Leider habe ich mich nicht getraut, das Fenster richtig aufzumachen, weshalb das Bild ziemlich unscharf geworden ist. Vor tätowierten Männern habe ich dann doch Respekt.

via und mit Dank an Charming Quark.
die Erinnerung ist eine Hure,
ständig trachtet sie danach, uns zu betrügen.
Mit der lebenslangen Liebe ist es wie mit Spontanremission bei Krebs: es gibt kein Rezept.

…soll man Lamm essen!
Mit Rosmarin, Frühlingskartoffeln und Kaisergemüse.
…soll man Fisch essen!

Wenn mich jemand fragt, „bist du glücklich?“, dann neige ich dazu, Lebensleistungen oder auch das Nichterreichen solcher aufzulisten. Ich sage dann, ja, ich liebe meinen Beruf, ich habe Freude an meinem Tun, das Netz meiner Freundschaften ist dicht, und nein, das mit meiner Partnerlosigkeit und all den anderen –losigkeiten, das falle doch nicht allzu sehr ins Gewicht.
Auch bei der Abschätzung des Glückszustandes anderer Leute stelle ich dieses Aufrechnen meinerseits fest, zum Beispiel: beruflich gescheitert, dafür hochtalentiert und mit Kind – rein rechnerisch im positiven Bereich.
Das ist dumm und anmaßend von mir.
Dahinter steckt der Versuch, Glück zu einer berechenbaren Komponente zu machen. Dabei ist es ja ein Gefühl, also etwas, das unabhängig von rationalen Gründen eintritt – oder auch nicht. Im Umkehrschluß, wie ich in meinem vorletzten Beitrag erkenne muß, bezieht sich auch der Schwermut nicht auf objektive Tatsachen und Situationen. Es tritt eben ein, das Glück oder der Schwermut, egal wie es um einen herum aussieht.
Man kann versuchen, Voraussetzungen für das Eintreten des Glücks zu schaffen. Hier greift tatsächlich die Statistik und die Wahrscheinlichkeit läßt sich erhöhen. Erzwingen aber kann man nichts.
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Nachtrag: Lebensleistung. Was für ein Wort. Ich find`s auch eklig, aber wie will man es sonst bezeichnen?
Glück ist eine Momentaufnahme, etwas sehr flüchtiges. Oft erkennt man nur in der Rückschau, daß man in diesem Moment glücklich gewesen ist.
Glück hat viel mit dem Gefühl zu tun, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein, die Lebenszeit zumindest in diesem Augenblick angemessen zu nutzen.
Der Kernpunkt meiner Definition von Glück ist aber, daß die Bruchstückhaftigkeit des Selbst nebensächlich wird. Das bedeutet nicht, daß man seine Fehler und Unzulänglichkeiten verdrängen oder vergessen würde. Nein, es ist wie in der Liebe: man sieht die Schwächen des anderen, aber sie haben keine Bedeutung.
Glück heißt, sich ganz zu fühlen, nicht an das zu denken, was vor einem liegt oder hinter einem, einfach zu genießen und da zu sein.
Ich lege meine Hand auf dich
und spüre deine Wut.