I`m just a soul whose intentions are good
oh Lord, please don’t let me be misunderstood….
Interpret? Songtitel? Wissen Sie’s?
I`m just a soul whose intentions are good
oh Lord, please don’t let me be misunderstood….
Interpret? Songtitel? Wissen Sie’s?
Mein Nachbar hat sich in seiner Küche tätowieren lassen. Selbstverständlich mußte ich das sofort fotografieren. Ich bin natürlich kein Spanner, ich habe lediglich ein großes Interesse, was meine Nachbarn im besonderen und andere Menschen in allgemeinen zuhause so machen…Leider habe ich mich nicht getraut, das Fenster richtig aufzumachen, weshalb das Bild ziemlich unscharf geworden ist. Vor tätowierten Männern habe ich dann doch Respekt.

Urspünglich sollen Weblogs aus kommentierten Linkverzeichnissen entstanden sein. Ich versuchs auch mal:
hit and repeat sind tausend Antworten auf die Frage, wie es einem geht, wie man sich fühlt. I want someone to break me… I want to crack open and reveal a nasty kinder-egg type centre, all childproof and incomplete. It’s all talk, no action.
Das hermetische Cafè
Männer in Krisen schreiben immer noch am besten. Großen Dank schulde ich kid37 für den Link zu
Semmel
ich bin schwer verliebt in Semmels Weblog, auch wenn ich nicht von seinem TM auf desdewesche (heißt es nicht „desdaweche“?) überzeugt bin. Semmel ist ohnehin ein ungewöhnliches Wort im Ländle, da spricht man eher von Weck („Laugeweck“). Kehrwoch‘ qualifiziert sich, inhaltlich als auch phonetisch, für den Gegenwettbewerb zum schönsten deutschen Wort. Sätze, die mich zum Schaudern bringen: „Frau Fragmente, Sí hänn doch KEHRWOCH kett letz Woch. Gugetse, des isch doch net sauber. Kaa’s ja au gar net, mit denne Schubber wo Sí da hänn.“
Von Semmel kam ich über diese Verknüpfung zur den letzten Fragen der taz, z.B. Wieso haben Tassenskalen an Kaffeemaschinen mit realen Tassen nichts zu tun?
Frau Lu bringt Robot und Linda wieder ins Gespräch.
Am Anfang habe ich mich gefragt: darf ich sowas gut finden? Die gedachte Gewalt an einer Frau? Und wie mag sich Linda fühlen, wenn es sie gibt, wenn sie im Kiez wohnt und Tag für Tag an diesen Bildern vorbeigeht?
Kunst berüht einen oder sie berührt einen nicht, mich hat die Geschichte von Robot und Linda berührt. Es ist eine vielschichtige Geschichte, an der mehr dran ist als nur Gewaltphantasien. Jene künstlerisch verpackt auf Wände zu sprühen – vielleicht ist es nicht die schlechteste Art, mit Wut umzugehen. Denn die Wut verlangt nach Raum, schließt man sie in sich ein, verätzt sie das Innere. Läßt man sie unkontrolliert raus, trifft man oft Unschuldige.
Deshalb finde ich sie gut, die Bilder von Linda mit einem Messer im Kopf, einem Messer im Bauch, weil so die reale Linda unverwundet bleiben kann.
Und Robot? Er wird drüber hinwegkommen.

via und mit Dank an Charming Quark.

Linda stellt sich vor.

Robot stellt sich vor.
Robot und Linda findet man überall an den Wänden zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee. Anscheinend hat Linda Robot verlassen und jetzt hat er Liebeskummer. Mit der Zeit konnten die Passanten beobachten, wie alle Phasen des Trennungsschmerzes durchlief: Trauer, Wut, Selbstmitleid, Substitution, Heilung.
Ich habe großen Respekt vor Robot, weil er in Kauf nimmt, daß sein künstlerisches Werk bald verschwinden wird. Vielleicht ist es Teil des Konzeptes: daß man Robot und Linda so lange an den Wänden sehen kann, wie Robots‘ Schmerz dauert.


Robot und Linda, Wut.
die Erinnerung ist eine Hure,
ständig trachtet sie danach, uns zu betrügen.